Am Sonntag den letzten Tag im November, gleichzeitig auch der erste Advent, begaben sich die Boule-Freunde Malsch zum letzten heißen internen Kampf, bevor man sich in eine wohlverdiente Winterpause verabschiedet, zumindest was sportliche Aktivitäten im Jahr 2025 betrifft. Sah man zum letzten Kräftemessen in die Gesichter der Spitzenathleten konnte man meinen etliche Schweißperlen und durchgeschwitzte Haarprachten zu erahnen, vielleicht war es aber auch nur der anhaltende Dauerregen, der uns zum Sportjahresabschied von Petrus beschert wurde.
20 Mitglieder strotzten dem Schmuddelwetter und traten an, um sich als Vereinsmeister zu küren. Der Spielmodus war, wie jedes Jahr, 4 Runden Schweizer System, wobei sich am Ende die besten 8 für das Halbfinale qualifizierten. Gewohnt souverän wurde das Geschehen aus dem trockenen und warmen Clubhaus durch Turnierleiterin Celine geführt, umrundet mit einem Mittagessen, dass dem Talent der Protagonisten mehr als gerecht wurde. Und nein wir sprechen hier nicht von trockenem Brot mit Salz, sondern von Rinderbraten mit Bandnudel, selbstgemachter Soße und knackig gesundem Salat.
Passend zu diesem geschmackvollem Gaumenschmaus verzückten die Endspiele die angereisten Fans aus dem Unterdorf. Am Ende setzten sich Uli und Sabrina recht souverän gegen Erwin und Walter durch. Im Spiel um Platz 3 hatten Peter und Jacques den etwas längeren Atem und konnten 13:3 Jo und Günter in die Schranken verweisen.
Mit diesem harmonische Bouletag geht das Jahr zu Ende und man kann sich ganz auf den gemütlichen Teil freuen, Kräfte sammeln und nächstes Jahr wieder durchstarten. (JJ)
Am Abend der Nacht zum Gruseln war es wieder soweit und die Boule-Freunde Malsch suchten ihren Vereinsmeister im Eins gegen Eins. Kein leichtes Unterfangen, da die Möglichkeit das Verlieren oder bescheidene Abschneiden auf die Mitspieler zu schieben, nicht vorhanden ist.
24 Personen trauten sich ihr Können gegen Vereinsfreunde unter Beweis zu stellen, nach 4 frei gelosten Runden ging es im Achtelfinale weiter. Nach einer Stärkung aus der Küche, die diesmal mit einem Bauerntopf zu überraschen wusste, zog man wieder in den Kampf um die Krone. Und wie im königlichen Wimbledon begann, das Favoritensterben, beide Vorjahresfinalisten mussten ihre Kugeln einpacken, auch Spieler, die in der Vorrunde schadlos blieben, zogen den Kürzeren. So konnte man im Verlaufe des späten Abends einige spannende Begegnungen sehen, die man so nicht erwarten konnte, was aber wieder zeigt, dass im Boule jeder jeden schlagen kann.
Am Ende setzte sich um kurz vor Mitternacht Marcus Fortini im Endspiel gegen Tanja Ungerer durch. Joachim Strifler und Manfred Fleckenstein teilten sich den dritten Platz. Anschließend wurde in gewohnter Manier zusammen gefeiert und gesungen, bis sich auch die letzten Geister aus den Köpfen verabschiedeten.
Danke an alle Beteiligten, Organisatoren und Putzteufel ohne viel Fleiß, Vorbereitung, Turnierleitung etc. wäre so ein reibungsloser Ablauf nicht möglich.
Wie bereits letztes Jahr meldeten sich 20 Teams zu den Ortsmeisterschaften im Doublette an. Etliche Teams mit einem Lizenz- und einem Freizeitspieler zogen ins Rennen, aber auch zur Freude der Boule-Freunde trauten sich einige Teams ohne oder mit wenig Erfahrung den Spaß am Spiel und stellten sich der Herausforderung.
4 Partien wurden in der Vorrunde gespielt, 16 der 20 Teams zogen ins Achtelfinale ein. Nach einer Stärkung vom Grill garniert mit diversen Salatvariationen und verschiedenen Kaltgetränken ging es am Nachmittag weiter.
Nach spannenden Begegnungen teils auf hohem Niveau kürten sich Jörg und Luca , die im Finale Kurt und Irmgrad bezwangen, erneut zum Ortsmeister. Es war alles in allem ein sehr harmonischer Tag, bei dem der Spaß im Vordergrund stand.
Vielen Dank an alle helfenden Hände, ob am Grill, in der Hütte, der Vor- oder Nachbereitung. Ohne gemeinsames Engagement wäre ein reibungsloser Ablauf nicht möglich.
Am vergangenen Samstag fand unser 3er-Cup auf heimischem Gelände statt. Nachdem sich 23 Teams eingefunden hatten, konnte man pünktlich mit leicht einsetzendem Nieselregen in das Turnier starten. Im Verlauf der ersten Partie nahm leider der Wettergott seinen großen Wassereimer in die Hand und ergoss ihn über uns. Man unterbrach für kurze Zwischenzeit die erste Partie, versuchte sich etwas zu trocknen und zu wärmen, sodass man in den kommenden Partien voll startklar war. Die nachfolgenden Partien wurden leider immer wieder von einsetzendem Regen geprägt, jedoch kämpfte jedes anwesende Team um den ersten Platz des 3er-Cups.
Gespielt wurden insgesamt vier Runden, wobei nach der dritten Runde vier Teams sich ein enges Rennen lieferten. Nur eines der Teams konnte alle der gespielten Partien gewinnen und somit sich den ersten Platz unseres 3er-Cups sichern. Hierbei herzlichen Glückwunsch!
Erwähnenswert ist, dass unser neuestes Jugendmitglied Cecile sich einen belohnenden 5. Platz erspielt hat bei ihrem ersten Turnier.
Auch wenn das Wetter leider nicht super mitgespielt hatte, bedanken wir uns bei allen Anwesenden! Ein großes Dankeschön für die Bewirtung und die Turnierleitung! (CU)
Nachdem man anfangs der Runde dieses Jahr im BBPV-Pokal ziemlich frühzeitig die Segel streichen musste, war der Fahrplan für den RNL-Pokal ziemlich klar. Man meldete gleich zwei Mannschaften, hatte Heimvorteil und das Wetter spielte auch besser mit als es morgens noch den Anschein machte.
Motiviert und klar strukturiert schickte man mit Malsch 2 Spieler ins Rennen, die teils tragende Säulen in der BaWü-Mannschaft oder Garanten in der Oberliga für gewonnene Partien sind. Malsch 1 hingegen war ein Haufen aus den beiden Oberligamannschaften und einem Neuaufsteiger in die Oberliga. 13 Mannschaften traten an, um den Sieger für dieses Jahr zu küren.
Das Vorhaben Pokalgewinn war von Beginn an möglich, waren jedoch bis zur vorletzten Runde mit Wiesloch und den Bouletten zwei Mannschaften immer einen Hauch vor Malsch 1 und 2. Es war also spannend bis zum Ende und niemand konnte sich sicher sein, wer zum Ende das Siegerlächeln im Gesicht haben wird. Man bewies jedoch Nervenstärke und Durchhaltevermögen in den letzten beiden Spielrunden und konnte den Pokal nach Malsch holen. Wider Erwarten war es aber nicht die vermeintlich stärker gestellte Mannschaft, die gewann sondern eher die Truppe, die mehr den Spaß in den Vordergrund stellte und vielleicht so etwas lockerer auftreten konnte. So hieß es am Ende Platz 1 und 3 für Malsch. Was eine super Leistung!
Ebenfalls großen Dank an alle Kuchenbäcker, Küchenfeen und sonstige Helfer über das Wochenende.
Ein ganz normaler Wahnsinn steht an auf dem Boulodrome am Fuße des Letzenberges wenn es kurz vor Ligabeginn heißt, es wird sich zum letzten vorbereitenden Schliff getroffen. Rund um die 6 Ligamannschaften, die allein Malsch schon stellt, kommen 22 weitere hinzu, die in allen möglichen Ligaklassen von Kreisliga bis zur BaWü-Liga beheimatet sind. Summa summarum also an die ca. 300 Spieler, Zuschauer, Trainer, Besserwisser oder was sich sonst noch alles in der Boulewelt so tummelt. Sowohl Samstag als auch Sonntag wurde in gewohntem Ligamodus gespielt:
2 Tripletten und 3 Doubletten pro Begegnung (2 Begegnungen pro Mannschaft)
Eine nicht ganz so leichte Aufgabe, die aber unsere zwei bewirtenden Mannschaften Nr. 2 und Nr. 4 bravourös gemeistert hatten. Rund um die Begegnungen, die an beiden Tagen um 10 Uhr starteten, gab es eine Vielzahl an Köstlichkeiten. Es wurde mit nichts gespart, gab es mit Chili con Carne, Wurstsalat, Würstchen und Steaks etwas für jene, die das Fasten nicht ganz so ernst nehmen, aber im Gegenzug dazu auch Vegetarisches wie Käsebrötchen, Chili sin Carne, gegrillte Peperoni oder gegrillter Schafskäse. Wer also beim Spielen nicht ganz so erfolgreich war, konnte sich mit einem breiten Angebot an Speisen bestens ablenken.
Ein weiterer Dank geht an alle helfenden Hände vor und nach den Spieltagen, natürlich an die Orga, an alle Kuchenspenden, den Getränkelieferservice usw.
Alles in allem wirklich ein toller Erfolg mit tollen Boulefreunden.
Klasse Teamwork – geiler Verein.(JJ)
Am Samstag, den 08. März 2025 trafen sich 16 unerschrockene Boulespezialisten auf dem Bouleplatz in Malsch um einen ganz besonderen Tag zu verbringen. Unser Sportvorstand Jann Jenne konnte keinen geringeren als Christian Andriantseheno (gebürtig aus Madagaskar, lebt in Frankreich) mit dem Titel Weltmeister aus 2024 für einen Trainingstag für uns gewinnen. Er hatte jede Menge Ausbildungsmaterial und noch mehr Ideen zu Übungen im Gepäck. Weit vor der Begrüßung hatte er alle Übungsbahnen aufgebaut und vorbereitet. Pünktlich um 10 Uhr vollzog Jann Jenne die Begrüßung und es wurde in 4 Übungsgruppen eingeteilt. Unter strenger Beobachtung wurden die einzelnen Parcours erfolgreich abgeschlossen, wobei Christian es sich nicht nehmen ließ, unter der Übung einzelne Spieler zu unterbrechen, die Fehler anzusprechen und die Fehler zu korrigieren. Für den einen oder anderen waren diese Übungen Neuland, nichtsdestotrotz war jeder mit großer Begeisterung und Ehrgeiz bei der Sache. Pünktlich um 13 Uhr war dann Mittagessen angesagt. Tanja und Jann hatten hier wieder ein ganz leckeres Essen vorbereitet, wobei auch zwischen den Durchgängen auch mal Brezel oder Kuchen verzehrt werden konnte.
Ab 14 Uhr wurde der zweite Teil der Trainingseinheit eingeläutet. Nach Rückmeldungen einzelner Teilnehmer kann man das Fazit ziehen, dass dieser Trainingstag für jeden einzelnen sehr lehrreich war und jeder an Erfahrung mit nach Hause nehmen konnte. Wir danken hier an dieser Stelle Christian Adriantseheno und seinem Team für den hervorragenden Tag, sowie unserem Küchenteam für die kulinarische Offenbarung.
Am Samstag, den 15. Februar 2025 war es wieder so weit. Es traf sich eine große Narrenschar auf dem Boulegelände der Boulefreunde Malsch.
War es das reichhaltige Verpflegungsangebot, der Ehrgeiz und Siegeswille oder war es das neue Prinzenpaar, die die Gäste hier anlockte. Es waren sage und schreibe 40 Teams a‘ 2 Spieler, die sich in die Starterliste eintrugen.
Punkt 10 Uhr konnten wir die KG Blau-Rot und das liebreizende Prinzenpaar begrüßen. Nach kurzer Ansprache durch unseren Sportwart Jann Jenne, sowie den Grußworten des Prinzenpaares, eröffneten unsere Hoheiten mit gekonnten Würfen das Turnier.
Es wurde vier Runden ausgespielt und hierbei konnten die besten acht Teams ermittelt werden. Turniersieger wurden die beiden Spieler aus Madagaskar Tahiana und Faneva. Den zweiten Platz belegten Thorsten Lang (VSK Niederfeld) und Markus Thiem (BC Sandhofen).
Die dritten Plätze sicherten sich Blandine Lux und Nathan Smith (BF Malsch) sowie Uli Heß und Peter Maschler (BF Malsch).
Neben dem sportlichen Teil kam auch der Spaß an der Fastnacht sowie die kulinarischen Höhepunkte nicht zu kurz. Hier gilt der Helferschar hinter der Theke ein großes Dankeschön. (PM)